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Start zu neuen Ufern

Seit gestern ist es offiziell: Ich werde ab der Ausgabe September/Oktober 2008 als neuer Chefredakteur des OBJEKTspektrum die bisherige Chefredakteurin Frances Paulisch ablösen. Die Aufgabe ist spannend und es wird sich einiges tun. Das ist einer der Gründe, warum die letzten Wochen nicht mehr ganz so viel Zeit war zum Bloggen.

Für’s erste haben wir eine, wie ich finde, sehr gute Redaktion zusammengestellt, die mir bei der Auswahl der Artikel und Betreuung der Autoren helfen wird. Das heißt, in Zukunft erhalten Autoren Reviews zu ihren Manuskripten und Begründungen, warum ein Artikel angenommen wurde oder eben nicht. Zudem gibt es ab sofort einen regelmäßigen Aufruf zu Beiträgen, den man sich in Kürze abonnieren kann.

Für mich ist es ein wichtiger Schritt, mich neben meiner Beratungsarbeit auch stärker publizistisch zu engagieren. Ich hoffe, den Ruf des OBJEKTspektrum halten und in Richtung Qualität auch ausbauen zu können. Dafür sind wir natürlich auf gute Autoren angewiesen und auch auf jene, die noch gar nicht wissen, dass sie gute Autoren sind. Ich hege die Hoffnung, dass beide Gruppen unter den Lesern dieses Blogs überproportional vertreten sind - und rechne auf Ihre/Eure Unterstützung :-)

Selbstverständlich werde ich auch weiterhin den größten Teil meiner Arbeitszeit der Beratung und Schulung zu agiler Entwicklung und Organisation widmen. Dafür macht mir die Arbeit einfach zu viel Spaß.

Eigentlich bin ich fertig…

…ich muss nur noch…

Das ist eine meiner Lieblingsfloskeln in Standup Meetings. Was wollen uns diese Worte sagen? Eigentlich kann man “eigentlich” (fast) immer durch “nicht” ersetzen. Der Kollege ist halt noch nicht fertig, möchte das aber nicht in dieser Klarheit sagen. Warum eigentlich nicht? Um dem Team klare Kommunikation zu erleichtern, übersetze ich eine solche Aussage meistens: “Ich bin nicht fertig, weil ich noch…”.

Das ist ehrlicher sich selbst gegenüber und dem Team gegenüber. Und es zeigt klar, wo eventuelle Probleme liegen statt es hinter vernebelndem Wortgeklingel zu verstecken.

Thomas Edison zum Scheitern

“Ich bin nie gescheitert. Ich habe erfolgreich Wege eliminiert, die nicht zum Ziel führen” antwortete er auf die Frage, wie er die tausenden Fehlschläge bei der Entwicklung der Glühbirne überstanden habe.

PS: Vielleicht sollte man, um das Bild von Edisons Persönlichkeit noch ein wenig abzurunden, ergänzen, dass Edison die Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl öffentlich als “to westinghouse” bezeichnetet. Damit wollte er seinen Rivalen Westinghouse verunglimpfen, der die öffentlichen Netze auf Basis von Wechselstrom betrieben wollte, während Edison Gleichstrom bevorzugte.

Beratung und Klimaschutz

Eigentlich stellt man sich Beratungsarbeit weitgehend emmissionsfrei vor (ich versuche nachhaltig, heiße Luft zu vermeiden) - was auch stimmt, wären da nicht die Flugreisen. Alleine 2007 habe ich fast 70.000 km in der Luft zurückgelegt und zeichne dabei für einen CO2-Ausstoß von über 22t verantwortlich. Vermeidbar sind diese Flüge nicht, möchte ich nicht mein Geschäft aufgeben, das wesentlich auch von internationalen Kontakten lebt.

Seit 2007 leiste ich zur Abmilderung des dadurch verursachten Schadens Kompensationszahlungen an Atmosfair, die damit zertifizierte Klimaschutzprojekte fördern. Man mag das als modernen Ablasshandel verspotten, ich sehe es als einzige Alternative zur Geschäftsaufgabe.

Besseren Klimaschutz setze ich bereits seit 2001 bei der Stromversorgung meines Büros um: Als Kunde der Naturstrom AG beziehen wir unseren Strom ausschließlich aus regenerativen Energiequellen.

Beide Maßnahmen gefährden nicht unsere wirtschaftliche Existenz. Je mehr sich an solchen Aktionen beteiligen, um so wirksamer können sie helfen, den Klimawandel in Grenzen zu halten

Fröhliche Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs schöne Festtage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Jahr 2008!

Ab 7. Januar werde ich dann den Blog wieder regelmäßig füttern.

Ihr/Euer
Jens Coldewey

Vorläufig endgültiges Layout

So, jetzt habe ich mich nach einigen Experimenten für ein vorläufig endgültiges Layout entschieden. Ich habe da zwar noch ein paar weitere Ideen, aber die sind derzeit zu aufwändig.

Amazon Partnerprogramm

Hinweis: Die Links zu den Buchtipps in diesem Blog verweisen im Rahmen des Amazon.de Partnerprogramms auf die entsprechenden Bücher bei Amazon.de

Der Beginn meines Blogs

So, jetzt habe ich mich doch entschlossen, einen eigenen Blog anzulegen. Die ersten Erfahrungen auf dem Cutter Blog waren zwar recht positiv, dennoch ist es sinnvoll, sich dort auf Themen zu beschränken, die für ein internationales Publikum von Interesse sind. Zudem erfordert ein Blog-Eintrag dort doch erheblichen Zeitaufwand, was viele kleine Anmerkungen, Informationen und Ideen verhindert. Ich hoffe, hier eine höhere Frequenz zu erreichen.

Hauptthema wird natürlich agile Entwicklung sein, ich werde aber auch andere Themen anschneiden, die nicht direkt mit agiler Entwicklung zusammenhängen. Und gelegentlich werde ich mir auch die ein oder andere politische Anmerkung erlauben.

Das Layout ist noch sehr “von der Stange”, ich bitte um Nachsicht, wenn mir zunächst Inhalte wichtiger sind.

Und nun viel Spaß beim Lesen

Ihr/Dein
Jens Coldewey

PS: Beim Anlegen des Blogs war meine Homepage am Freitag Abend, 23.11.2007 eine Weile nicht erreichbar. Ich bitte um Entschuldigung

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