Archive for the ‘Allgemein’ Category

Reanimation meines Blogs

Samstag, Februar 4th, 2012

Fast auf den Tag genau zwei Jahr lang schlief mein Blog einen Dornröschen-Schlaf, jetzt wird es Zeit, ihn wieder wach zu küssen. Danke an alle, die mir dennoch so lange die Treue gehalten haben! Ich werde sicher nicht auf die alte Blog-Frequenz kommen und mich auch stärker auf agile Themen konzentrieren, aber ein bis zwei Einträge pro Monat sollten es schon werden.
Eine zusätzliche Motivation ist der it-agile Blogplanet, in dem (fast) alle Kollegen bloggen, nur ich noch nicht. Das muss ändern! ;-)
Viel Spaß beim Lesen.

Pair Programming in der New York Times

Montag, September 21st, 2009

Auf einen schönen Beitrag in der New York Times zum Thema Pair Programming hat Deborrah Hartmann Preuss aufmerksam gemacht: “For Writing Software, a Buddy System“. Die im Artikel beschriebenen Erfahrungen kann ich nur bestätigen – bis auf die Tatsache, dass es einfach ein paar Kollegen gibt, die für Pair Programming ungeeignet sind (oder sich zumindest dafür halten). Ob man dann auf Pair Programming verzichtet oder für diese Kollegen andere Aufgaben sucht, muss man im Einzelfall entscheiden.

Einfach zum Nachdenken

Freitag, Juli 3rd, 2009

Den folgenden Text hat Robin Dymond heute auf der Mailingliste für Retrospektiven herumgeschickt. Ich fand ihn so lesenswert — bis zum Ende — dass ich mich entschlossen habe, ihn zu bloggen:

Washington DC Metro Station on a cold January morning in 2007. He played six Bach pieces for about 45 minutes. During that time approx 2 thousand people went through the station, most of them on their way to work. After 3 minutes a middle aged man noticed there was a musician playing. He slowed his pace and stopped for a few seconds and then hurried to meet his schedule.

4 minutes later:
the violinist received his first dollar: a woman threw the money in the till and, without stopping, continued to walk.

6 minutes:
A young man leaned against the wall to listen to him, then looked at his watch and started to walk again.

10 minutes:
A 3 year old boy stopped but his mother tugged him along hurriedly, as the kid stopped to look at the violinist. Finally the mother pushed hard and the child continued to walk, turning his head all the time. This action was repeated by several other children. Every parent, without exception, forced them to move on.

45 minutes:
The musician played. Only 6 people stopped and stayed for a while. About 20 gave him money but continued to walk their normal pace.
He collected $32.

1 hour:
He finished playing and silence took over. No one noticed. No one applauded, nor was there any recognition.

No one knew this but the violinist was Joshua Bell, one of the best musicians in the world. He played one of the most intricate pieces ever written, with a violin worth $3.5 million dollars. Two days before Joshua Bell sold out a theater in Boston where the seats averaged $100.

This is a real story. Joshua Bell playing incognito in the metro station was organized by the Washington Post as part of a social experiment about perception, taste and people’s priorities. The questions raised: in a common place environment at an inappropriate hour, do we perceive beauty? Do we stop to appreciate it? Do we recognize talent in an unexpected context?

One possible conclusion reached from this experiment could be:

If we do not have a moment to stop and listen to one of the best musicians in the world playing some of the finest music ever written, with one of the most beautiful instruments ….

How many other things are we missing?

Einen ausführlichen Bericht inklusive zweier Videos bietet die Washington Post auf ihrer Web-Seite.

Start zu neuen Ufern

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Seit gestern ist es offiziell: Ich werde ab der Ausgabe September/Oktober 2008 als neuer Chefredakteur des OBJEKTspektrum die bisherige Chefredakteurin Frances Paulisch ablösen. Die Aufgabe ist spannend und es wird sich einiges tun. Das ist einer der Gründe, warum die letzten Wochen nicht mehr ganz so viel Zeit war zum Bloggen.

Für’s erste haben wir eine, wie ich finde, sehr gute Redaktion zusammengestellt, die mir bei der Auswahl der Artikel und Betreuung der Autoren helfen wird. Das heißt, in Zukunft erhalten Autoren Reviews zu ihren Manuskripten und Begründungen, warum ein Artikel angenommen wurde oder eben nicht. Zudem gibt es ab sofort einen regelmäßigen Aufruf zu Beiträgen, den man sich in Kürze abonnieren kann.

Für mich ist es ein wichtiger Schritt, mich neben meiner Beratungsarbeit auch stärker publizistisch zu engagieren. Ich hoffe, den Ruf des OBJEKTspektrum halten und in Richtung Qualität auch ausbauen zu können. Dafür sind wir natürlich auf gute Autoren angewiesen und auch auf jene, die noch gar nicht wissen, dass sie gute Autoren sind. Ich hege die Hoffnung, dass beide Gruppen unter den Lesern dieses Blogs überproportional vertreten sind – und rechne auf Ihre/Eure Unterstützung :-)

Selbstverständlich werde ich auch weiterhin den größten Teil meiner Arbeitszeit der Beratung und Schulung zu agiler Entwicklung und Organisation widmen. Dafür macht mir die Arbeit einfach zu viel Spaß.

Eigentlich bin ich fertig…

Montag, Februar 25th, 2008

…ich muss nur noch…

Das ist eine meiner Lieblingsfloskeln in Standup Meetings. Was wollen uns diese Worte sagen? Eigentlich kann man “eigentlich” (fast) immer durch “nicht” ersetzen. Der Kollege ist halt noch nicht fertig, möchte das aber nicht in dieser Klarheit sagen. Warum eigentlich nicht? Um dem Team klare Kommunikation zu erleichtern, übersetze ich eine solche Aussage meistens: “Ich bin nicht fertig, weil ich noch…”.

Das ist ehrlicher sich selbst gegenüber und dem Team gegenüber. Und es zeigt klar, wo eventuelle Probleme liegen statt es hinter vernebelndem Wortgeklingel zu verstecken.

Thomas Edison zum Scheitern

Donnerstag, Januar 17th, 2008

“Ich bin nie gescheitert. Ich habe erfolgreich Wege eliminiert, die nicht zum Ziel führen” antwortete er auf die Frage, wie er die tausenden Fehlschläge bei der Entwicklung der Glühbirne überstanden habe.

PS: Vielleicht sollte man, um das Bild von Edisons Persönlichkeit noch ein wenig abzurunden, ergänzen, dass Edison die Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl öffentlich als “to westinghouse” bezeichnetet. Damit wollte er seinen Rivalen Westinghouse verunglimpfen, der die öffentlichen Netze auf Basis von Wechselstrom betrieben wollte, während Edison Gleichstrom bevorzugte.

Beratung und Klimaschutz

Donnerstag, Dezember 27th, 2007

Eigentlich stellt man sich Beratungsarbeit weitgehend emmissionsfrei vor (ich versuche nachhaltig, heiße Luft zu vermeiden) – was auch stimmt, wären da nicht die Flugreisen. Alleine 2007 habe ich fast 70.000 km in der Luft zurückgelegt und zeichne dabei für einen CO2-Ausstoß von über 22t verantwortlich. Vermeidbar sind diese Flüge nicht, möchte ich nicht mein Geschäft aufgeben, das wesentlich auch von internationalen Kontakten lebt.

Seit 2007 leiste ich zur Abmilderung des dadurch verursachten Schadens Kompensationszahlungen an Atmosfair, die damit zertifizierte Klimaschutzprojekte fördern. Man mag das als modernen Ablasshandel verspotten, ich sehe es als einzige Alternative zur Geschäftsaufgabe.

Besseren Klimaschutz setze ich bereits seit 2001 bei der Stromversorgung meines Büros um: Als Kunde der Naturstrom AG beziehen wir unseren Strom ausschließlich aus regenerativen Energiequellen.

Beide Maßnahmen gefährden nicht unsere wirtschaftliche Existenz. Je mehr sich an solchen Aktionen beteiligen, um so wirksamer können sie helfen, den Klimawandel in Grenzen zu halten

Fröhliche Weihnachten

Samstag, Dezember 22nd, 2007

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs schöne Festtage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Jahr 2008!

Ab 7. Januar werde ich dann den Blog wieder regelmäßig füttern.

Ihr/Euer
Jens Coldewey

Vorläufig endgültiges Layout

Freitag, Dezember 14th, 2007

So, jetzt habe ich mich nach einigen Experimenten für ein vorläufig endgültiges Layout entschieden. Ich habe da zwar noch ein paar weitere Ideen, aber die sind derzeit zu aufwändig.

Amazon Partnerprogramm

Dienstag, November 27th, 2007

Hinweis: Die Links zu den Buchtipps in diesem Blog verweisen im Rahmen des Amazon.de Partnerprogramms auf die entsprechenden Bücher bei Amazon.de