- Agilität (95)
- Allgemein (11)
- Ankündigungen (29)
- Buchtipp (13)
- Crystal (7)
- it-agile-blog-planet (9)
- Konferenzen (23)
- Kunden (5)
- Lean Software Development (1)
- Management (37)
- Planung (20)
- Politik (14)
- Praktiken (7)
- Refactoring (11)
- Scrum (15)
- Software Design (10)
- Surftipp (28)
- Testgetriebene Entwicklung (8)
- Werkzeuge (7)
- Zitate (8)
- 4.2.2012: Selbstorganisation bei it-agile
- 4.2.2012: Reanimation meines Blogs
- 21.1.2010: it-agile und Coldewey Consulting gehen zusammen
- 11.12.2009: Aufspalten einer User Story
- 6.11.2009: Vortrag auf der W-Jax zu langfristiger agiler Planung
- 2.10.2009: Alistair Cockburns Keynote "I come to bury Agile, not to praise it" als Video
- 22.9.2009: Apple und die Macht einer Vision
- 21.9.2009: Pair Programming in der New York Times
- 10.9.2009: Neue XING-Gruppe zu Lean Software Development
- 9.9.2009: CSM+Crystal Kurse mit Alistair Cockburn
- Februar 2012
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
Planungshorizonte
In den Frühzeiten agiler Entwicklung wurde mir einmal während einer Podiumsdiskussion über Entwicklungsprozesse aus dem Publikum die folgende Frage gestellt: “Sie propagieren die schnelle Reaktionsfähigkeit und die Anpassungsfähigkeit an den Markt. Das klingt sehr schön, aber wir müssen Produktplanungen über die nächsten fünf Jahre vorlegen. Wie können Sie das mit agiler Entwicklung tun?” Ich war neugierig geworden, welche Branche so lange Zukunftsperspektiven nicht nur ermöglicht, sondern offensichtlich einzufordern scheint und so fragte ich erst nach, aus welcher Branche der Fragesteller denn käme. Die Antwort erregte allgemeine Heiterkeit: “Wir bauen Handys.”
Ich empfahl dem Fragesteller, die derzeitigen Prozesse unbedingt beizubehalten, sollte es ihnen tatsächlich gelungen sein, vor fünf Jahren vorherzusehen, dass der SMS-Versand von Jugendlichen die wichtigste Einnahmequelle der Mobilfunkbetreiber werden würde - zu dieser Zeit war der SMS-Service noch keine fünf Jahre alt.
Der Handyhersteller ist übrigens mittlerweile insolvent, unter anderem, weil er sich am Markt nicht schnell genug bewegt hatte.